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Ashbury Ukulele Banjo "Eine neue Uke
ist wie ein neues Leben, pamm, pamm pamm..." - So ähnlich ging doch mal
ein Schlager, ich glaube von Jürgen Marcus. Nun ist meine neue Uke da,
aber es ist nicht nur eine Ukulele, sondern auch ein Banjo. Damit ist also
doppelter Spaß garantiert. Und zwar nach einer ganz einfachen Rechnung, die uns
dieser Herr hier vorführt:
Nach einigen Schwierigkeiten - es war kaum möglich, irgendwo eine lieferbare Banjolele zu finden - habe ich schließlich bei Hobgoblin in England bestellt, und zwar diese Banjolele http://www.hobgoblin.com/products/GR3926.htm und dann auch noch gleich für meine bevorstehenden Welttourneen diesen Koffer http://www.hobgoblin.com/local/bigpic.php?ID=GR3971. Gekostet hat der ganze Spaß 400,40 Euro, all inclusive.
Leider finde ich keine Beschreibung für die GR3926, die ich
nur zu übersetzen brauche. Immerhin habe ich irgendwo gefunden, dass der Ring
und die Träger, die das Fell halten, verchromt sind. Es ist aber gar kein Fell,
sondern ein raues Stück Plastik. Aber es scheint gut zu sein, denn dieses
"Remo-Vellum" wird ja bei allen Banjolelen dieser Art eingesetzt. Wenn
man darauf tippt, hört es sich an wie bei einer Trommel. Der abnehmbare Korpus
des Instruments (Resonator) und der Hals scheinen aus Mahagoni zu sein, das
Griffbrett aus Wallnussholz (tippe ich mal als Schreinersohn), versehen mit
einem perlmuttartigen Binding. Auch der Korpus hat an beiden Seiten ein Binding.
Korpus und Hals sind schön fett lackiert, wobei der Kopf ins Tiefschwarze geht.
Darauf macht sich der Schriftzug Ashbury sehr schön. Der Schriftzug wie auch
das Wappen scheinen eine Einlegearbeit zu sein, ebenso die Positionsmarken auf
dem Griffbrett. Seitlich sind noch mal schwarze Positionsmarken auf dem Binding
aufgebracht. Aber das kann ich nicht genau beurteilen. Die Brücke besteht aus
zwei Holzarten, wahrscheinlich Ahorn mit einem Hartholzstreifen, in dem die
Saitenkerben eingelassen sind. Die Mechaniken sind übersetzt. Der Koffer sieht richtig professionell aus. Er lässt oben am Kopf der Banjolele noch Raum für ein Schweißtuch (wichtig bei Auftritten in warmen Ländern). Oder für ein Poliertuch, denn die lackierte Oberfläche und der Chrom macht alle Handspuren sichtbar. Ich stimme die
Banjolele in GCEA, denn damit klingt sie am schönsten. Sie ist mörderisch
laut. Die Saiten sind allerdings Müll, das habe ich selbst als Laie gemerkt.
Trotzdem schon mal eine kleine Hörprobe mit den alten Saiten: http://www.raimund-sper.de/Banjolele/banjolele.wmv Mein
Eindruck wird im Werbeslogan für die Ashbury Banjolele GR3926 ganz treffend
zusammengefasst: "This is a superb example of a ukelele banjo!"
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