Banjolele

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Als
"Uketeufel"
unterwegs im

Ashbury Ukulele Banjo

Hörbeispiel

"Eine neue Uke ist wie ein neues Leben, pamm, pamm pamm..." - So ähnlich ging doch mal ein Schlager,  ich glaube von Jürgen Marcus. Nun ist meine neue Uke da, aber es ist nicht nur eine Ukulele, sondern auch ein Banjo. Damit ist also doppelter Spaß garantiert. Und zwar nach einer ganz einfachen Rechnung, die uns dieser Herr hier vorführt:

 

Nach einigen Schwierigkeiten - es war kaum möglich, irgendwo eine lieferbare Banjolele zu finden - habe ich schließlich bei Hobgoblin in England bestellt, und zwar diese Banjolele http://www.hobgoblin.com/products/GR3926.htm und dann auch noch gleich für meine bevorstehenden Welttourneen diesen Koffer http://www.hobgoblin.com/local/bigpic.php?ID=GR3971. Gekostet hat der ganze Spaß 400,40 Euro, all inclusive.


Nur etwa eine Woche, am 9. Juni 2008, später klingelte ein Bote und brachte das dicke Paket. Darin steckte tatsächlich die neue Ashbury Banjolele GR3926. Erst wollte ich sie mit nackten Augen betrachten, hab mir aber dann schnell eine Sonnenbrille aufgesetzt. Denn das Teilchen blitzte vor lauter Chrom und glänzte vom Lack her wie eine Speckschwarte. Nachdem ich mich an den Glanz gewöhnt hatte, nahm ich die Sonnenbrille wieder ab und die Banjolele zur Hand. Wow, an dieses Gewicht musste ich mich erst mal gewöhnen. Die Waage sagte zwei Kilo bei dem Instrument und viereinhalb Kilo inklusive Koffer. Aber die Waage ist ungenau und hinterhältig - wenn ich drauf stehe, zeigt sie immer extra zu viel an. Die Banjolele ist etwa 59 cm lang, der Koffer 72. Breit ist das Instrument etwa 27 cm.

Leider finde ich keine Beschreibung für die GR3926, die ich nur zu übersetzen brauche. Immerhin habe ich irgendwo gefunden, dass der Ring und die Träger, die das Fell halten, verchromt sind. Es ist aber gar kein Fell, sondern ein raues Stück Plastik. Aber es scheint gut zu sein, denn dieses "Remo-Vellum" wird ja bei allen Banjolelen dieser Art eingesetzt. Wenn man darauf tippt, hört es sich an wie bei einer Trommel. Der abnehmbare Korpus des Instruments (Resonator) und der Hals scheinen aus Mahagoni zu sein, das Griffbrett aus Wallnussholz (tippe ich mal als Schreinersohn), versehen mit einem perlmuttartigen Binding. Auch der Korpus hat an beiden Seiten ein Binding. Korpus und Hals sind schön fett lackiert, wobei der Kopf ins Tiefschwarze geht. Darauf macht sich der Schriftzug Ashbury sehr schön. Der Schriftzug wie auch das Wappen scheinen eine Einlegearbeit zu sein, ebenso die Positionsmarken auf dem Griffbrett. Seitlich sind noch mal schwarze Positionsmarken auf dem Binding aufgebracht. Aber das kann ich nicht genau beurteilen. Die Brücke besteht aus zwei Holzarten, wahrscheinlich Ahorn mit einem Hartholzstreifen, in dem die Saitenkerben eingelassen sind. Die Mechaniken sind übersetzt.

Der Koffer sieht richtig professionell aus. Er lässt oben am Kopf der Banjolele noch Raum für ein Schweißtuch (wichtig bei Auftritten in warmen Ländern). Oder für ein Poliertuch, denn die lackierte Oberfläche und der Chrom macht alle Handspuren sichtbar.

Ich stimme die Banjolele in GCEA, denn damit klingt sie am schönsten. Sie ist mörderisch laut. Die Saiten sind allerdings Müll, das habe ich selbst als Laie gemerkt. Trotzdem schon mal eine kleine Hörprobe mit den alten Saiten: http://www.raimund-sper.de/Banjolele/banjolele.wmv

Mein Eindruck wird im Werbeslogan für die Ashbury Banjolele GR3926 ganz treffend zusammengefasst: "This is a superb example of a ukelele banjo!"

Und weil Bilder mehr sagen als 1000 Worte, deshalb hier ein paar Fotos: